|
Gefäßchirurgisches Zentrum Wien | |
Durch Umstrukturierungen von einigen Chirurgischen Abteilungen im Wiener Krankenanstaltenverbund wurde die 1. Chirurgische Abteilung des Wilhelminenspitals auf Initiative des Gesundheitsstadtrates der Stadt Wien - Dr. Sepp Rieder gegründet und im Oktober 1992 eröffnet.
Als Abteilungsleiter wurde Prof.Dr. G.W. Hagmüller bestellt.
Dabei wurde ein Betriebspavillon (Pavillon 30b) neu errichtet, in dem die Ambulanzräume für Chirurgie mit Eingrifferaum, Gefäßchirurgie mit Untersuchungsplatz für farbcodierte Duplexsonographie und angiologischem Meßlabor eingerichtet werden konnten. Dazu wurde noch ein Ordinationsraum für den abteilungseigenen Internisten installiert, in dem die prae- und postoperative Patientenbetreuung mit EKG, Echocardiographie und Spirometrie durchgeführt werden.
Im eingeschoßigen Pavillon wurden weiters Dienstzimmer für den Abteilungsvorstand und die ärztlichen Dienste, Sekretariate sowie Besprechungs- und Sozialräume untergebracht.
Die Abteilung verfügt über 56 Patientenbetten, die auf zwei Stationen aufgeteilt sind:
Station D mit einem Überwachungszimmer von 5 Betten mit erweiterten Monitoring- und Überwachungsmöglichkeiten für frisch operierte Patienten im Pavillon 30 und
Station C mit spezieller Einrichtung für chirurgisch-septische Patienten auf Pavillon 29, Ebene F/Süd.
Ende 2010 wurde die Abteilung in "Abteilung mit Schwerpunkt Gefäßchirurgie, vasculäre und endovasculäre Chirurgie" umbenannt.
Das Ärzteteam der Abteilung umfaßt derzeit 26 systemisierte Stellen:
Die bettenführenden Stationen sowie die Ambulanzen werden von stationsführenden Oberärzten, den Assistenzärzten, den Stationsärzten, den Turnusärzten und den Internisten betreut.
Der Pflegebereich wird von Frau Oberschwester DGKS Anita Wammerl geleitet, die dem Pflegeteam sowohl der 1. Chirurgischen Abteilung, als auch der Unfallchirurgischen Abteilung des Wilhelminenspitals vorsteht. Der stationäre Pflegebereich wird von den Stationsschwestern mit ihren Teams übernommen.
Station D - Pav. 30 |
Station C - Pav. 29 F-Süd |
||
Stationsarzt: Dr. Wolfgang Leibel (Tel. +43/1/49150 DW 4132) Stationsschwester: DGKS Betty Besenbäck (Tel. +43/1/49150 DW 4130) |
|
|
Stationsarzt: Dr. Karin Mayer (Tel. +43/1/49150 DW 4123) Stationsschwester: DGKS Eva Heiderer (Tel. +43/1/49150 DW 4121) |
OP - Pav. 30 |
|||
|---|---|---|---|
Den Zentral-OP mit 6 Operationseinheiten teilen wir uns mit der Unfallchirurgischen Abteilung. |
|
|
Stationsleitung: DKGS Manuela Litschauer (Tel. +43/1/49150 DW 4460) |
Die zentrale Anlaufstelle der Abteilung ist die Ambulanz und täglich von einem chirurgischen Oberarzt und Assistenzarzt für allgemeinchirurgische Patienten, einem Angiologen und Additivfacharzt für Gefäßchirurgie für gefäßchirurgische Patienten, sowie 4 Turnusärzten für beide Bereiche besetzt.
Den Pflegebereich und die Patientenadministration übernimmt die Stationsschwester der Ambulanz mit ihrem Pflegeteam sowie einer Ambulanzsekretärin.
Ein Eingrifferaum steht für die ambulante "kleine Chirurgie" zur Verfügung.
In den Untersuchungskabinen der Gefäßchirurgischen Ambulanz erfolgt neben der klinischen Patientenuntersuchung die periphere Dopplersonographie der Extremitätenarterien und die farbcodierte Duplexsonographie insbesondere der Halsschlagadern und der Bauchschlagadern im praeoperativen Screening und zur postoperativen Kontrolle.
| Ambulanzleiter: OA.Dr.Hans Kern (Tel. +43/1/49150 DW 4111) |
Angiologe: Dr.Georg Wickenhauser (Tel. +43/1/49150 DW 4112) |
| Internist, Pav. 30b OA. Dr. Stefan Löchli OA. Dr. Moser (Tel. +43/1/49150 DW 4118) |
Rezeption: Fr. Manuela Buchner (Tel. +43/1/49150 DW 4110) |
MTA Aref Zahed Ahya - Tel. +43/1/49150 DW 4113
Hier werden funktionelle, nichtinvasive Messungen zur Gefäßdiagnostik durchgeführt
Venenverschluß - Plethysmographie - Strain gauge (quantitativ): Gemessen wird der arterielle Einstrom in Ruhe und nach Belastung bzw. Hyperämie oder die Venenkapazität und Austrom in ml/100ml Gewebe/min.
Rheographie: Pulssynchrone Änderung des elektrischen Widerstandes werden als eichbare Kurven registriert; ausgewertet wird das relative Pulsvolumen in % des Körpervolumens.
Lichtreflexrheographie: Durch Photosensoren können Pulskurven entsprechend der Blutfüllung der akralen Gefäße vergleichend beurteilt werden.
Ultraschall - Doppler Sonographie: Die Messung des systolischen peripheren Arteriendruckes gibt Aufschluß über die Hämodynamik in Ruhe und nach Belastung. Im venösen Bereich können Klappeninsuffizienz und proximal der Meßstelle gelegene Abflußhindernisse beurteilt werden.
Plattenthermographie (Kontaktplatten mit Flüssigkristallen): Farbmuster lassen die Temperaturverteilung in der Haut erkennen.
Laufband - Ergometrie: Die Untersuchung erlaubt die objektivierbare Feststellung der schmerzfreien und der maximal möglichen Gehstrecke.
A-1160 Wien, Montleartstraße 37, Pavillon 30b
Tel +43/1/49150/4101 Fax +43/1/49150/4109 E-Mail: wil1chsek@wienkav.at
Im Krankenhaus verkehrt regelmäßig ein Bus
Pavillonplan